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Kardamom

Kardamom (Elettaria cardamomum) gehört zur Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae) innerhalb der Einkeimblättrigen.

Beschreibung

Es ist eine mehrjährige krautige Pflanze mit einem stark bewurzelten Rhizom. Die einzelnen Halme mit vielen lanzettlichen Blättern werden in der Regel 2 bis 3 Meter hoch, vereinzelt bis 5,5 Meter. Der Blütenstiel wächst aus einem flach über dem Boden kriechenden Seitentrieb aus und wird bis zu 1,5 Meter hoch. Die Blüten sind in einer Rispe angeordnet und haben blassbläuliche Blätter mit gelbem Rand. Die Frucht sind dreigeteilte, strohige Kapseln von grünlich-gelblicher Farbe. In jedem Fach sitzen vier bis acht unregelmäßig geformte, grau- bis rötlichbraune Samen.

Herkunft

Kardamom stammt ursprünglich aus Südindien und Sri Lanka. Der indische Malabar-Kardamom ist etwas kleiner, gilt aber als der aromatischere. Ein großes Exportland ist heute auch Guatemala, weitere Anbauländer sind Tansania und Vietnam.

Verwendung in der Küche

Die Samen enthalten ein ätherisches Öl, das ihnen ein würziges, süßlich-scharfes Aroma verleiht. Da es leicht verfliegt, sollte man ganze Kapseln dem zimtähnlich aussehenden Kardamompulver vorziehen, in dem auch meist die geschmacklosen Fruchtschalen mit vermahlen sind, und die Samen erst bei Bedarf mörsern oder mahlen.

Kardamomsamen sind ein verbreitetes Gewürz in der asiatischen Küche und gehören zu den Hauptbestandteilen indischer Masalas und des ihnen nachempfundenen Currypulvers. Abgesehen vom Currypulver findet Kardamom in der europäischen Küche Verwendung bei Weihnachtsgebäck wie Lebkuchen und Spekulatius, aber auch für Wurstwaren, Liköre und als Bestandteil von Gewürzmischungen. Bei der Zubereitung von arabischem Mokka wird dem Kaffeemehl häufig Kardamom zugegeben. Anwendung findet das Gewürz auch bei der Zubereitung von Milchtee (siehe Chai), der traditionell nach dem islamischen Morgengebet serviert wird.

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